Öffentliche Bestellung und Vereidigung

Geprüfte Qualifikation / Ausgewiesener Sachverstand

Die Bezeichnung "Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger" ist rechtlich geschützt und darf nur von Personen geführt werden, die sich einem qualifizierten Bestellungsverfahren einer Bestellkörperschaft (in Deutschland sind dies u. a die Industrie- und Handelskammern) unterzogen haben.

Die öffentliche Bestellung ist zeitlich befristet und steht unter ständiger Kontrolle seitens der Bestellkörperschaften.

Damit wird zivilen und öffentlichen Auftraggebern berechtigtes Vertrauen in den Sachverstand einer befähigten Person gegeben.

Welche Aufgaben erledigen Sachverständige?

Öffentlich bestellte Sachverständige arbeiten sowohl für Gerichte und Behörden, als auch für Unternehmen und Privatpersonen. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn bei Streitigkeiten unabhängige und sachkundige Berater gefragt sind. Ein Einsatzgebiet, das immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die Erstellung von Schiedsgutachten im Rahmen der außergerichtlichen Streitbeilegung.

Zeichen für Sachverstand

Die Bezeichnung Sachverständiger ist in Deutschland nicht geschützt. Daher war es für den Auftraggeber bisher nicht immer leicht einen qualifizierten Sachverständigen zu finden.

Mit dem "Zeichen für Sachverstand" des Instituts für Sachverständigenwesen e.V. erhalten potentielle Kunden die Gewähr, dass es sich um einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen handelt.

Das Zeichen vereint die verschiedenen Leistungen der Sachverständigen in einer klaren Form.

Auf drei Qualitäten wurde besonderen Wert gelegt:

  • auf das Analysieren,
  • das Bewerten und
  • den absoluten Willen zur Objektivität.
 Die gestalterische Lösung basiert auf einer mehrfachen Symbolik:
  • einem Auge,
  • einem angedeuteten Siegel und
  • die Symmetrie der blauen Kreishälften signalisiert im bildlichen Sinne
    die Unparteilichkeit des Gutachterurteils.